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"..und da stand der Bordstein auf und schlug mir in die Fresse."


Überall.


Das Herz.


Wartet,
still ist's schon so lange.
Der Plan durchdacht,
gefangen, mitten in der Falle.
Im Dreck gegraben und gewühlt,
getränkt und längst ertrunken
ist die Höhle wohl zu tief?
Hat es den Schatz gefunden.
Von Zeit ist Staub und Blatt
gekomm',den Eingang zu bedecken.
Die Vorsicht mahnte dich,
den Kopf schlussendlich in den Sand
zu stecken, so gedämpft sind längst verhallte Rufe
der Jäger sitzt in seinem Grab.
Das scheint wohl das Ziel für soviel Mühe
vielleicht war's der Ausgang, den's nicht gab?
Als Zuflucht, Nachsicht, List,
die Beute in das Loch zu locken.
Den Blick nur zu weit oben,
schon ist es eingebrochen.

Fühl nur, Sie sucht noch immer -
fort nach dir weint leise sich in seichten Schlaf.
Und unter jedem Schritt von ihr,
liegst du und keuchst und röchelst brav.

Eingeklemmt zwischen Geröll,
sinnst träg' nach ihrem Namen.
Ach schweig! Und atme schnell
denn nur der Tod hat hier erbarmen.
Du wartest,
still ist's schon so lange.
Denn die Zeit dreht sich um mein Gefühl
Wir werden bleiben, keine Bange.

Für immer,
werden wir,
das Herz,
ich
und der Schlüssel
für die Tür.



10.1.12 00:40
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


lu (10.1.12 00:47)

Du brauchst drigend einen Gefällt mir-Knopf.

Schön mal wieder was von dir zu lesen...

Und ich glaube, dass du dich mit jedem Gedicht, dass du hier schreibst ein kleines bisschen mehr selbst übertriffst.

Ich bin echt neidisch

Was ich eigentlich damit sagen wollte: Es ist sehr schön.

Liebe Grüße und hoffentlich kann ich dir die Flasche bald mal schicken,

Lukas

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