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"..und da stand der Bordstein auf und schlug mir in die Fresse."


Überall.

Und in ihrem Leben?

Ich habe dich gesehen, also du zu den Sternen gegangen bist und während du den Mond bestiegen hast, habe ich aus dem Fenster geguckt. Der Sims war warm von meinem Körper, er hing stundenlang auf dem kalten Metall. Es war schön, als du die Wolken weg gesaugt hast, aber mein Nacken tat langsam weh, vom ständigen hoch starren. Irgendwann habe ich das Fenster zu gemacht. Dann kam eine Postkarte. Du hast die Strickleiter durchgeschnitten, du brauchtest mehr Seil um höher zu klettern, jetzt kommst du nicht mehr zurück. Ich habe die Postkarte weggeworfen.

Und in ihrem Leben?


Ein Schritt dauert genau so lange, wie der Fuß in der Luft ist. Du kannst natürlich zwischen durch anhalten, den Fuß ausgiebig bewundern, wie er in der Luft hängt. Aber irgendwann hast du den Schritt getan. Egal ob zurück oder vor. Warum eigentlich bewundern? Es ist doch ganz einfach.

Und in ihrem Leben?

Da gibt es sehr viel. Aber manchmal denke ich mir, das kann noch nicht alles sein. Es ist voll, aber nicht ausgefüllt. Da ist genug, aber es reicht mir nicht. Da bin ich. Aber mir brauche ich das nicht erklären. Aber dich könnte es interessieren. Wenn du möchtest, erzähle ich es dir. Wenn du irgendwann da bist. Wenn du den Weg findest. Und wenn du weißt, wer ich bin.
25.1.12 22:55
 


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Drecksackblase (26.1.12 20:57)
"Es gibt zwei Tragödien im Leben: Die eine ist nicht zu bekommen, was man sich von Herzen wünscht. Die zweite ist es zu bekommen."
- George Bernhard Shaw -


Wenn man einmal nach den Sternen greift und sie berührt und man vom unendlichen Leuchten reingewaschen wird, dann will man sie festhalten. Aber weil man nicht ewig auf den Zehenspitzen stehen bleiben kann, muss man wieder runter und die Sterne rücken von einem weg.
Man will sie immer wieder berühren und sich durchfluten lassen, also baut man sich eine Rakete und fliegt hoch und erfreut sich daran auf dem stern zu sitzen.
Doch man wird schnell einsam und vermisst die Leute, wenn man runter auf die Erde schaut.

Leben ist einauf und ab. Ich glaube, es geht gar nicht anders, man muss nur die Motivation finden jeden Tag voran zu gehen und nicht seinen Fuß für den weiten weg verantwortlichen machen und dass er nicht schneller läuft.

Ich glaube ebenfalls, dass unsere Generation in der Anonymität des Internets ihre Fähigkeit sich wirklich punktuell besonderen PErsonen im Angesicht zu öffen verliert.

alles, was ich dir sagen kann, ist, dass du und wahrscheinlich auch ich hier auf diesen Seiten aus Pixeln einen sehr ausgefüllten Eindruck machen und jetzt liegt es an uns, unseren Füßen und unseren Mund... und vielleicht auch am Mond und den Wolken das ins das Angesicht-zuAngesicht zu übertragen.

Liebe Grüße

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