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"..und da stand der Bordstein auf und schlug mir in die Fresse."


Überall.

 
 
Weiße Wände

Ich bin nicht wach, so müde bin ich.
Kann nicht schlafen, träume schon.
Sehe die Wolken am Himmel schwimmen,
schubse meine Gedanken über den Balkon.
Spüre den Wind auf der Haut, wie er nach
Frühling schmeckt, weil er aus Westen weht.
Blicke ihm nach, wie er zügig wieder in die Kälte geht.
Rauch läuft träge aus meinem Mund in
den Aschenbecher zurück,
färbt die Stunden in ein graues bunt,
doch hat die Zeiger nicht verrückt.
Kann den Kopf nicht gerade halten,
so schwer sind all die Bilder.
Zwischen Bettdeckenbergen versuch ich
ihn einzugraben, doch die Mauer fällt immer wieder.
Nichts hält meine Füße warm, meine Glieder sind aus Blei.
Die weißen Wände haben erbarm',
ihnen bin ich einerlei.
15.2.12 17:03
 


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