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"..und da stand der Bordstein auf und schlug mir in die Fresse."


Überall.

 Mehr.

 

Das Gefühl ist weg,
der Rücken frei,
der Platz dahinter
leer.
Nichts in mir erinnert mehr an dich.

Außer die Gedanken.
Hin und wieder schleichen sie herbei,
spiel'n Verstecke, schlagen sich frei.
Aber du bist nicht mehr da.
Nein, kein Stück von dir.
Nichts verändert sich.
Nur die Welt ist mir jetzt einerlei.
Ein leerer Stern,
du kannst die Stille atmen hör'n.
Wie monoton und ungeschmückt.
Ich hab die Blumen abgepflückt.
Ein Strauß steht jetzt
in meinem Herzen
und verblüht.
Kein Leid und keine Schmerzen,
der Schein trügt.
Vergeben, nicht vergessen.
Nur ohne alles steh ich hier.
Ich such' nach neuen Blicken,
doch keiner führt weiter
und keiner zurück zu dir.

Der Rücken ist frei,
der Platz dahinter leer.
Schlaf ich ein.
So voller Träume ohne Farben.
Vergesse ich viel zu oft
und viel zu sehr.
Mich allein.
Ich fühle mich,
als fühlte ich nicht mehr.

15.6.12 23:24
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


neurotika (18.6.12 23:50)
Leere wird fälschlicherweise oft als gut empfunden. Dabei ist Leere nur Mangel an etwas. Ebenso kann man sich doch nicht von allem lösen, was hinter einem liegt, so wie man bei jedem neuen leere Blatt an die Bilder und Striche denken muss, die man schon gemalt hat, so wird bestimmt, wer wir sind.
"How we survive is what makes us who we are".
Nicht vergessen zu können ist die schwierigste situation, die es gibt, aber wenn man den Menschen gefunden hat, der alles, was uns bis jetzt passiert ist erträglich macht, dann sollten wir ihn um jeden Preis festhalten.
Aber wahrscheinlich geht es nicht um die große Vergangenheit, den langenSchatten, den die Zeit wirft, sondern nur darum, dass man meinte, neu anfangen zu können, dass das Bedrückende einfach so weg sei und man doch falsch lag, weil die Gedanken wieder kommen, wenn man einsam in seinem Bett in der Nacht liegt.

Muss jetzt auch keiner RUMposaunen, wer den Kommentar geschrieben hat, war nur mal wieder unglaublich schön, mal wieder was von dir zu lesen und ich hoffe du freust wie immer über mein wirres Geschreibsel hier drunter


Ella / Website (9.8.12 15:34)
ich kenne dich zu wenig um über den inhalt zu sprechen aber ich möchte dir sagen dass das wunderschöne worte sind.

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